3 Dinge die Du täglich für das freie Netz tun kannst!

„Jeden Tag eine gute Tat, lautet das Motto der Pfadfinder. Wieso sollte man also dieses Konzept nicht einfach auf unsere Netzwelt übertragen. Vor allem auf den freien Teil dort, der vor allem durch freiwillige Arbeit am Leben erhalten wird. In diesem Artikel möchte ich einmal 3 Denkanstöße geben, die man täglich in kurzer Zeit erledigen kann.

In der deutschen Wikipedia mithelfen!
Der Einstieg in die Wikipedia Landschaft mag vielleicht etwas kompliziert sein, aber man trifft auch dort häufig auf nette Urgesteine die mit langanhaltender Geduld einem die Wikipedia bis ins kleinste Detail erklären. Ein Einstieg als neuer „Gelegenheitsautor“ ist also eigentlich kein Problem – man muss es nur wollen. Und warum auch nicht? Man muss ja keine kompletten Artikel neu verfassen….

…. aber wenn man einmal einen kleinen Fehler entdeckt oder eine Ergänzung ganz angebracht wäre, ist es doch nicht tragisch fünf Minuten seiner Freizeit für die Verbesserung zu opfern.

Man hätte damit einen großen Schritt der Wikipedia weitergeholfen – denn die kleinsten Fehler sind bekanntlich ja die fiesesten.

Bugs melden!
Wie oft findet man doch Abstürze in verwinkelten Ecken von OpenSource Programmen, wie Ubuntu oder der OpenOffice Suite, die man doch einfach als Bug melden könnte.

Viel Arbeit ist das nicht – und ein entsprechender Dialog mit der automatisierten Erstellung eines Fehlerlogs wird auch meist angeboten. Also einfach einmal ausprobieren.

Fange an einen kleinen Blog zu führen
Denke dir einen netten Blogtitel aus, melde dich dann auf WordPress.com an und fange ganz einfach (wie ich es gerade tue) zu bloggen. Es ist nicht schwer – und erfordert auch nicht sonderlich viel Zeit. Jede Woche einige Zeilen – die Tipps, Tricks und Anregung der Netzgemeinde geben können.

Es müssen ja keine langen Artikel sein. Ein kleiner Linktipp, Bild oder Zitat reicht, um das Netz unabhängiger von großen Konzernen wie Twitter und Facebook zu machen (siehe sehr interessanter Artikel auf Spreeblick).

Viele Ideen – die man einfach nur noch umzusetzen braucht. Und warum nicht gleich anfangen? Fernseher aus – und frisch ans Werk!

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Sturm des Wissens – Eine gelungene Wissenschafts-Soap?

Seit einigen Wochen kursieren mal wieder durch das Netz die Videos der teuer und professionell produzierten „Seifenoper“ Sturm des Wissens. In insgesamt fünf Teile, die nacheinander kostenlos auf der eigenen Webseite freigeschaltet werden, wird die Geschichte von Nele erzählt, die lieber Physik studieren möchte, anstatt (wie ihr Vater es will) eine Ausbildung zur Hotelkauffrau abschließt. Dabei macht sie viele skurrile Bekanntschaften, wie zum Beispiel ihren Nachbar (in den sie sich verliebt), der „zufälligerweise“ auch Physikdozent ist.

Realitätsnah?!
Also eigentlich eine echt recht gelungene Handlung, die viele Konfliktpunkte bereithält. Und wirklich passt sie mindestens in das klischeehafte Bilder dieser Reihen – auch ich musste mir bisher alle Teile anschauen.

Dennoch, von einem objektiven Standpunkt aus betrachtet, fällt mir immer wieder auf, was für realitätsferne Züge die Sendungen annehmen.

Ein gutes Beispiel dafür sind zum Beispiel Neles Fähigkeiten, die über einen Postdoc herausreichen (sie korrigiert einen seiner Fehler). Vor allem in der theoretischen Physik eher unwahrscheinlich – und vermittelt einen sehr „verbogenen“ Blick auf die Physik. Das sie einfach zu erlernen wäre – und man dies locker neben einer weiteren Ausbildung erledigen könne!

Lockmittel an weibliche Jugendliche
Natürlich soll diese Soap die Begeisterung vor allem bei weiblichen Jugendlichen steigern, die eventuell später dann wirklich Physik oder eine andere Naturwissenschaft studieren möchte, erhöhen.

Jedoch wären diese sichtlich enttäuscht – wenn die nette Party abends dem Physikstudium weichen muss. In Sturm des Wissens wird es auf jeden Fall anders dargestellt – Physik als ein leichtes Fach, welches man mit Links abhacken kann. Und das ist es sicher nicht.

WhatsApp – Das neue Facebook?

Ich beobachte es immer wieder. WhatsApp, WhatsApp, WhatsApp. Immer wird das eigene Notification Center nach unten gezogen und geschaut ob eine Nachricht angekommen ist.

Bei Facebook verhält es sich ganz anders – Menschen schauen nicht mehr auf Facebook um mit ihren Freunden in Kontakt zu treten, sondern nur noch um langweilige, manchmal witzige, Hunde- und Katzenvideos sich anzuschauen.

Die wahre digitale Kommunikation läuft nun nicht mehr über das komplizierte Facebook, nein, sondern über das schlichte WhatsApp, welches nicht allzuviel Funktionen für den Nutzer bietet.

In diesem Artikel wenden wir demnach einen Blick auf die beiden Giganten – und auf den Erfolg den WhatsApp in den letzten Jahren hingelegt hat.

WhatsApp ist ein Codehaufen

WhatsApp verschläft alle Trends. Sie schieben ihr iOS7 Update erst Monate später hinterher, reagieren nur schwerfällig auf neue Forderungen und sind nicht einmal offen für eine Nutzung auf mehreren Geräten wie auf einem Smartphone und zugleich einem Tablet.

Sie halten sich an ihre drei bis vier Kernfunktionen die sie ausmacht und bewegen sich recht unauffällig in der Öffentlichkeit. Skandale wie man es so häufig bei Facebook, Google oder Apple hört, findet man hier so gut wie vergeblich.

WhatsApp glänzt nicht mit innovativen Design auf neuen Plattformen – sie heben sich kaum ab. Aber dennoch sind sie so erfolgreich. Weshalb?!

Was jeder hat – will auch jeder

WhatsApp wird von mehr als 500 Millionen Menschen benutzt. Die Freunde haben es, der Nachbar und nun sogar schon die Eltern. Kein Wunder das da fast jeder mit auf den Zug aufspringt und nicht bei der Konkurrenz verbleibt.

Einfach die Telefonnummer angeben – kein "komplizierter" Registrierungsprozess – und schon geht es los.

Das hat zur Folge, das fast jeder mit seiner Mobilfunknummer eindeutig auf WhatsApp zu finden ist. Locker und ohne Probleme.

Und es geht weiter. Es wird geschrieben, geschrieben, geschrieben. WhatsApp ist dabei nur das Mittel-Zum-Zweck. Es versendet Nachrichten und mehr auch nicht. Man kann bei WhatsApp nicht berühmt werden, keine Seiten erstellen, etc. Es ist eher der Nachfolger der, wenn sie einer noch kennt, SMS. Facebook ist etwas anders, nicht lebensnotwendiges. Es nervt sogar förmlich…..

WebTipp – Hobbit Chrome Projekt

Seit Donnerstag stellt Google wieder einmal einer seiner neuen „Wir-machen-etwas-was-Usern-Spaß-macht“-Webanwendung bereit.
Hierbei geht es weniger um eine komplette Karte von Mittelerde mit vielen interaktiven Kartenteilen, sondern eher um die dahinterstehenden Browsertechnologien.

Vor nur 5 Jahren hat man gehofft diese Art von grafischer Darstellung überhaupt auf seinem Desktop laufen zu lassen…. ….und nun stellt Google das einfach mal als „Webseite“ im einfachen Browser bereit.

Sehr beeindruckend, nicht wahr?

Ein Spaziergang durch das Internet

Ein kalter Herbstag, Sturm Xaver wüstet über das Land, der Boden ist mit einer kleinen Raureifschicht überzogen – wer hat da schon Lust einen schon einen Schritt über die Türschwelle zu bewegen… 

….ich mache es mir lieber hier in meinem Zimmer gemütlich und versuche das Wetter da raußen zu vergessen. Ich ziehe die Rolladen runter, lege meine Lieblingsmusik auf – und ziehe mich in meine eigene kleine Internetwelt zurück. Alte Bilder, interessante Artikel über Forschung, und eine sich plagende Twitter Timeline – die denkt, sie könne nichts aus diesem schlechten Wetter machen!

Nein, das geht. Und zwar gut!